Die steuerliche Behandlung von Festgeldzinsen unterscheidet sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dieser Text ersetzt keine steuerliche Beratung, sondern gibt einen groben Überblick.
Deutschland
In Deutschland unterliegen Zinserträge grundsätzlich der Abgeltungsteuer. Der Sparer-Pauschbetrag reduziert die Bemessungsgrundlage; ein Freistellungsauftrag kann bei der Bank hinterlegt werden.
Österreich
In Österreich gilt für Zinserträge aus Bankeinlagen die Kapitalertragsteuer. Die Bank zieht sie direkt ab.
Schweiz
In der Schweiz wird auf Zinserträge eine Verrechnungssteuer erhoben, die im Rahmen der Steuerveranlagung angerechnet werden kann. Anleger aus dem EU-Ausland sollten die jeweiligen Regeln beachten.
